Jugend im „Dauereinsatz“

22. / 23.06.2006 in Hausen

Ein "Berufsfeuerwehrtag" für Nachwuchsfeuerwehrleute wurde nach dem Programm vom Philipp Nosko (18) und Marco Albert (17) durchgeführt.

An dieser 28-stündigen Übung, die in den Stadtteilen Hausen, Garitz und Winkels, stattfand, nahmen Jugendliche von 12 - 20 Jahren teil. Die Hausener Feuerwehr war dabei mit der größten Mannschaftsstärke vertreten.
Die Schicht begann Samstag, 8 Uhr und endete am Sonntag, 12 Uhr. Als erstes stand Theorie auf dem Programm. Nachdem die Theorieübungen absolviert waren, gab es Mittagessen für die Jugendlichen, danach folgten erste Praxisübungen, wie Ölspurbeseitigung.
Das wurde jedoch kurze Zeit darauf zum Ernstfall, da sich am Ortseingang von Hausen in Richtung Kleinbrach ein Verkehrsunfall ereignet hatte.
Als nächstes wurde der Brand eines Gartenhauses simuliert, das Retten verletzter Personen geübt und ein angenommener Flächenbrand gelöscht.
Am späten Abend wurde das Fahrzeugwrack vom Nachmittag als Übungsobjekt für einen Fahrzeugbrand benutzt. Der Übungstag endete mit einer Information über die Brandmeldezentrale im Regentenbau.

Bereits um 7 Uhr morgens wurden die Jugendlichen wieder von einer Alarmsirene geweckt, wonach vermisste Personen in einem Waldstück zu suchen waren. Nachdem diese Übung beendet worden war, ging zur Abschlussbesprechung noch einmal die Sirene los, da am Heiligenhof ein Brandmelder ausgelöst worden war. So bekamen die Jugendlichen einen weiteren Einblick von einer Ernstfallsituation. Es handelte sich bei dem Alarm glücklicherweise um einen Fehlalarm.

Abschließend war noch das Feuerwehrhaus aufzuräumen.

Der Kreisbandrat Helmut Rittelmeier, der zu Beginn etwas skeptisch war, hielt diese Übung am Schluss für eine sehr gute Idee und die Frage nach einer erneuten Übung in einem Jahr wurde mit einstimmigem "Ja" beantwortet.


 Zuletzt geändert: 28.10.2008, 18:12:04