Jahreshauptversammlung 2007

Bernd Czelustek


Hausen (kcb). Problemlos und ohne Überraschungen verliefen die Neuwahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hausen. Fast immer einstimmig wurden die Kommandanten und die Vorstandsmitglieder in ihrem Ämtern bestätigt. Vereinsvorsitzender ist wiederum Ewald Müller und die Aktive Truppe wird auch in dem kommenden sechs Jahren vom Kommandanten Bernd Czelustek und seinem Stellvertreter Jochen Nürnberger geführt.

Die weiteren Ergebnisse der Wahl, die von Bürgermeister Alfred Wacker, Stadträtin Isolde Anstötz und Martin Müller geleitet wurde: Kassierer: Constantin Renninger, Schriftführer: Martin Müller; Kassenprüfer: Klaus Wegemer und Paul Primack; Vertrauensleute: Ralf Schemmel, Ralf Bieber und Patrick Fichte, Wirtschaftsausschuss: Engelbert Sell, Jürgen Giersch, Carola Feineis, Michael Döll und Tanja Schulz.

Die Mitglieder des Kommandos sind: Marko Kleinhenz und Dominik Reichert (Atemschutzwarte), Gerhard Fels und Christoph Ullmann (Gerätewarte), Mario Rösner und Alexander Werner (Jugendwarte) und Carmen Wilm sowie Katja Feineis (Damenvertreterinnen). Zugleich wurden die Kommandomitglieder als Beisitzer in den Vorstand gewählt.


Hausen (kcb). Die Neuwahlen der Kommandanten und des Vorstandes standen im Mittelpunkt der diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hausen (s. nebenstehender Bericht). Der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr war geprägt von Zufriedenheit, aber die 78 erschienen Mitglieder mussten auch zu Kenntnis nehmen, dass die Umsätze bei nahezu allen Vereinsaktivitäten rückläufig waren.

Nach den Worten des stellvertretenden Kommandanten Jochen Nürnberger war 2006 ein „einsatzmäßig sehr ruhiges Jahr“. Neunmal seien die 46 Aktiven der Wehr gefordert gewesen, davon dreimal bei Alarmeinsätzen. Im laufenden Kalenderjahr habe man bereits jetzt die Einsatzzahl des Vorjahres erreicht.

Kommandant Bernd Czelustek blickte auf die vergangene Amtszeit zurück und skizzierte wichtigsten Aufgaben der nächsten sechs Jahre: Insgesamt sei die Wehr seit 2002 rund 100mal im Einsatz gewesen. Bei den Brandeinsätzen habe sich insbesondere die selbstbeschaffte Hochdruck-Löschtechnik bewährt, durch die Wasserschäden minimiert werden konnten. Man habe rund 30 000 € aus Vereinsmitteln in den Brandschutz investiert und sei damit technisch auf einem Stand, der in den nächsten 5-10 Jahren keine größeren Investitionen erforderlich mache. In die Zukunft gerichtet sieht Czelustek die großen Herausforderungen in der demografischen Entwicklungen und der Verbesserung der Alarmierungssituation, Letzteres könne sich auch sich auch positiv auf die Tageseinsatzbereitschaft auswirken.

Vorsitzender Ewald Müller berichtete über die Vereinsaktivitäten, die jedoch aufgrund verschiedener Umstände wirtschaftlich nicht immer den erhofften Erfolg gezeigt hätten. Er betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den anderen Ortsvereinen. Kassierer Constantin Renninger gab einen Überblick über das Finanzwesen des Vereines. Die größte Anschaffung war demnach ein Laptop samt Beamer und Projektionsleinwand. Somit habe man nun „optimale Ausbildungsmöglichkeiten“ geschaffen.

Der aus persönlichen Gründen aus dem Kommando ausscheidende Leiter der Atemschutzgruppe, Jürgen Rollmann, war zufrieden mit der Einsatzbereitschaft seiner Truppe. Mit dem so genannten Cooper-Test sei seit dem vergangenen Jahr auch eine Überprüfung der körperlichen Fitness Bestandteil des Übungsprogrammes.

Über 18 Jungen und 5 Mädchen verfügt nach dem Worten von Jugendwart Mario Rösner derzeit die Jugendgruppe der Häusler Wehr. Christoph Ullmann, Patrick Fichte, Sebastian Fichtl und Michael Döll seien in die Aktive Abteilung gewechselt und Annika Lutz, Alexandra Müller, Mareike Müller, Victoria Schöniger und Benedikt Bieber neu hinzu gekommen. Bei 24 Übungsabenden sowie einer Großübung und einer 28stündigen Ganztagesübung habe man die Jugendlichen mit den Feuerwehrtätigkeiten vertraut gemacht.

Vorsitzender Ewald Müller ehrte Heinz Beck und Julius König für 40jährige Vereinsmitgliedschaft sowie Georg Metz und Gerhard Meder, die der Hausener Feuerwehr seit 50 Jahren die Treue halten. Mit einem Präsent wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Walter König, Jürgen Rollmann, Norbert Feineis, Hermann Meder und Leo Kuklinski verabschiedet. Außerdem beschloss die Versammlung einstimmig, dem von der kommunalen Jugendpflege des Landkreises initiierten „Bündnis für Jugendschutz“ beizutreten, einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Vereine, in besondere Weise auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu achten.

Grußworte sprachen OB Karl Heinz Laudenbach, Bürgermeister Alfred Wacker, Pfarrer Georg Hirschbrich, Kleinbrachs Kommandant Matthias Mahlmeister sowie Stadtbrandinspektor Harald Albert. Letzterer stellte mit Blick auf die reibungslos verlaufene Neuwahl fest: „In Hausen ist die Welt noch in Ordnung!“

 

 

 


 Zuletzt geändert: 28.10.2008, 17:58:23